Bei Oliver Wight erleben wir immer wieder ein bestimmtes Szenario, das sich bei vielen unserer Kunden aus dem Gesundheitswesen abspielt. Es beginnt mit ihrer unerschütterlichen Überzeugung, dass ihre Daten korrekt sind: „Das müssen sie doch sein, oder? Wir sind schließlich in einer stark regulierten Branche tätig.“ Der nächste Schritt ist eine theoretische Übung zur Messung der Daten, auf die schnell völlige Bestürzung folgt, wenn das Ausmaß der Ungenauigkeit offenbar wird. Nach einer Phase der Untätigkeit kommt die Verleugnung; es folgen Erklärungen, warum „die Daten niemals so genau sein können wie in anderen Branchen“. Dann setzt die Akzeptanz ein und es werden Maßnahmen zur Verbesserung eingeleitet.
Warum hat die Gesundheitsbranche mit der Datengenauigkeit zu kämpfen? Ich habe ein besonderes Interesse an diesem Thema, da ich einen Großteil meiner beruflichen Laufbahn in dieser Branche damit verbracht habe, mich mit diesem Problem und den Folgen ungenauer Stammdaten sowie unzureichender Programme zum Datenleistungsmanagement auseinanderzusetzen. Auch wenn dieses Thema nicht gerade spektakulär ist und weder die Aufmerksamkeit der Führungsspitzen in der Branche noch die des Nachwuchses auf sich zieht, ist es doch von entscheidender Bedeutung, dass diese Probleme offen angesprochen und gelöst werden, damit die strategischen Ziele der Branche verwirklicht werden können.
Bei Oliver Wight erleben wir immer wieder ein bestimmtes Szenario, das sich bei vielen unserer Kunden aus dem Gesundheitswesen abspielt. Es beginnt mit ihrer unerschütterlichen Überzeugung, dass ihre Daten korrekt sind: „Das müssen sie doch sein, oder? Wir sind schließlich in einer stark regulierten Branche tätig.“ Der nächste Schritt ist eine theoretische Übung zur Messung der Daten, auf die schnell völlige Bestürzung folgt, wenn das Ausmaß der Ungenauigkeit offenbar wird. Nach einer Phase der Untätigkeit kommt die Verleugnung; es folgen Erklärungen, warum „die Daten niemals so genau sein können wie in anderen Branchen“. Dann setzt die Akzeptanz ein und es werden Maßnahmen zur Verbesserung eingeleitet.
Selbstgefälligkeit und falsche Annahmen bremsen den Fortschritt in der Branche. In Zukunft wird künstliche Intelligenz die Kontrolle über Ihre Stammdaten übernehmen, Änderungen in Echtzeit vorschlagen und Probleme proaktiv aus Ihren Systemen beseitigen. Wie werden Sie in einer Welt reagieren, in der Sie nicht mehr die vollständige Kontrolle haben? Unternehmen, die ihre Stammdaten nicht zukunftssicher machen, werden Schwierigkeiten haben, in dieser neuen Welt Fuß zu fassen und von den Vorteilen zu profitieren. Wir beobachten diese Probleme schon seit viel zu vielen Jahren, und jetzt ist es an der Zeit, dieses Thema offen anzusprechen, um die Debatte über Datengenauigkeit (oder -ungenauigkeit) auf ein höheres Niveau zu heben und die in der Branche vorherrschende Trägheit zu überwinden.
Problemdefinition
Da es sich um eine so stark regulierte Branche handelt, können Verbraucher darauf vertrauen, dass das von ihnen verwendete Produkt auch das tut, was es soll. Die Risiken wurden minimiert, und der therapeutische Nutzen wurde durch jahrelange Entwicklung und klinische Studien bestätigt – Themen, die wir in unserem ersten „Healing Healthcare“-Whitepaper behandelt haben.
Unternehmen können nachweisen, dass jede hergestellte Charge und jeder verbrauchte Rohstoff den strengen Vorgaben entspricht, die bei den Aufsichtsbehörden hinterlegt sind. Jede Abweichung von diesen Vorgaben wurde gründlich untersucht, die Ursache ermittelt und entsprechende Präventivmaßnahmen ergriffen.
Kein Wunder also, dass häufig fälschlicherweise angenommen wird, dass ein solches Maß an behördlicher Aufsicht automatisch zu korrekten Daten führt. Leider ist dies nicht der Fall. Um dies zu erläutern, müssen wir die verschiedenen Arten von Daten betrachten; für die Zwecke dieses Artikels werden wir Daten aus drei verschiedenen Perspektiven betrachten: behördliche Daten, Finanzdaten und Planungsdaten.
Gary verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, wo er verschiedene Führungspositionen bekleidete, darunter die des Geschäftsführers, bevor er Partner bei Oliver Wight wurde.
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